Kedves Barátaink! Egyesületi tagok!

Tisztelettel hívjuk Önöket 2017.október 10-én kedden 18 órára a Csikar Csárdába
egyesületünk kuratóriumi ülésére.

Javasolt napirendi pontok:
- egyesületünk anyagi helyzete:
- a 2018 évi programok megbeszélése
- javaslatok az éves tematikus kiállításokhoz
- a következő évi nyári fesztivál.

Kőszeg, 2017. szeptember 10.

Lőrincz Zoltán Oroszné Kupi Teréz
az egyesület elnöke az egyesület titkára


Liebe Freunde! Vereinsmitglieder!

Wir laden Sie herzlich am 10. Oktober 201, 18 Uhr in den Csikar Csárda zur Kuratoriumsitzung ein.
Themen der Sitzung:
- finanzielle Lage des Vereins
- Programmbesprechung fürs Jahr 2018
- Vorschläge zu thematischen Ausstellungen des nächsten Jahres
- Sommerfestival im nächsten Jahr

Kőszeg, 10. September 2017

Zotán Lőrincz Teréz Oroszné Kupi
Präsident Schriftführer

Köszeger Kunstverein
9730 Kőszeg Alsó krt. 45.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016

Zeit: Montag, den 5. Dez. 2016 , um 18.00 Uhr
Ort: Csikar Csárda, Kőszeg, Alsó krt. 12

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch den Präsidenten
2. Wahl der Protokollführer
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung (2015) 2016
5. Jahresrückblick 2016 durch den Präsidenten
6. Finanzbericht der Kassierin und Entlastung der Kassierin
7. Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für 2017
8. Allfälliges

 

 

GRÜNDUNGSURKUNDE DES KŐSZEGER KUNSTVEREINS

Nach dem Gesetz V. des Jahres 2013 aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (zu Ungarisch: PTK) und entsprechend den Anordnungen des Gesetzes CLXXV Jahr 2011 ( zu Ungarisch: Ectv.) über das Vereinsrecht, über die gemeinnützige Rechtsstellung, weiterhin über die Tätigkeit und Unterstützung der Zivilvereine akzeptieren die Mitglieder die Vereinsstatuten mit folgendem Inhalt:

 

I. Name des Vereins:

Kőszegi Művészeti Egyesület (zu Deutsch: Kőszeger Kunstverein)

 

II. Sitz des Vereins:

9730 Kőszeg , Alsó krt. 43.

 

III. Ziel und Tätigkeit des Vereins:

Der Köszeger Kunstverein ist ein zweisprachig (ungarisch und deutsch) geführter und agierender, über die Grenzen der umliegenden Nachbarländer hinaus wirkender Sozialverein, dessen Hauptziel die Förderung des Kunstlebens in Kőszeg und Umgebung und die Förderung von Zwiegesprächen zwischen Künstlern aus mehreren Ländern ist. In diese kulturellen und künstlerischen Aktivitäten des Vereins mit einzubeziehen sind Künstler aus der Umgebung von Köszeg sowie früher in der Stadt ansässige Künstler.

Weitere Ziele des Vereins:

  • regelmäßiger Kontakt zu allen bildenden Künstlern und zu Personen, die die Kunst fördern und mit Vertretern der Partnerkünste,

  • enge Zusammenarbeit mit Organisationen von ähnlichem Profil – z.B. Musik und Literatur – sowie mit Verwaltungsinstituten,

  • Schaffung einer Art Künstlerkolonie (Künstlerzentrum)

  • Organisation von Ausstellungen,

  • Organisation von Ausstellungen für Künstler die an den Verein und/oder an Köszeg gebunden sind,

  • Anfertigung und Herausgabe von Schriften zu Fragen der Kunst,

  • Veranstaltung von Vorträgen, Symposien usw.

  • Kunstunterricht ab Grundstufe bis zur Oberstufe,

  • Kunsterziehung und Unterricht, Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Kenntnissen,

  • kulturelle Tätigkeit,

  • Mitarbeit zum Schutz des Kulturerbes,

  • Förderung der europäischen Integration.

Der Verein übt seine Unternehmens- und Anlagetätigkeit nur zur Verwirklichung seiner gemeinnützigen Ziele aus. Gewinne, die aus diesen Tätigkeiten möglicherweise anfallen, werden nicht aufgeteilt, sondern -dem Gründungsstatut entsprechend- für Vereinsziele verwendet.

Der Verein übt keinerlei direkte politische Tätigkeit aus; seine Organisation und Aktivitäten sind von Parteien unabhängig und geben diesen weder materielle noch immaterielle Unterstützung. Der Verein kandidiert zu Parlaments- und Gemeinderatswahlen keinen eigenen Kandidaten und unterstützt auch keine anderen Kandidaten.

 

IV. Mitgliedschaft im Verein:

Im Verein können natürliche Personen, juristische Personen oder Organisationen ohne den Status einer juristischen Person Mitglieder sein, wenn sie die Vereinsziele anerkennen und an der Verwirklichung dieser Ziele mitwirken, die Vereinssatzung anerkennen und für sich als bindend annehmen.

Über die Mitgliedschaft führt der Präsident eine Aufzeichnung.

Mitgliedschaftsverhältnis

  1. Das Mitgliedschaftsverhältnis entsteht: Zum Beitritt ist das Ausfüllen und Unterschreiben der Beitrittserklärung nötig. Eine natürliche Person darf mit der Billigung des Vorstands, juristische Personen bzw. Organisationenohne den Status einer Rechtsperson nurmit Billigung der Hauptversammlung Vereinsmitglied werden. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet bei der nächsten Sitzung der Vorstand und die Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit (50% +1 Person). Die Mitgliedschaft beginnt mit der Anerkennung der Beitrittserklärung. Der Beschluss über den Entscheid des Antrags zur Mitgliedschaft muss binnen 8 Tagen schriftlich an den Antragsteller zugestellt werden. Bei der Ablehnung des Mitgliedschaftsantrags kann kein Rechtsmittel eingelegt werden.

 

  1. Das Mitgliedschaftsverhältnis endigt:

  • durch Austritt

  • durch Ausschluss

  • durch Tod des Mitglieds oder durch Vereinsauflösung ohne Rechtsnachfolger

Ein Austritt aus dem Verein setzt eine schriftliche Erklärung der betreffenden Person an den Vorstand voraus. Falls das austretende Mitglied eine juristische Person bzw. eine Organisationohne den Status einer juristischen Person ist, ist es auch erforderlich, dass diese ihre Erklärung zum Austritt gemäß eigener Satzung in ordnungsgemäßer Form vortragen. Der Austritt wird erst dann rechtskräftig, wenn er dem Vorstand zugestellt wurde.

Die Hauptversammlung kann in öffentlicher Abstimmung mit Stimmmehrheit aus dem Verein das Mitglied ausschließen, wenn es sechs Monaten lang mit dem Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist. Das Mitglied kann wegen Beitragsrückstand erst dann ausgeschlossen werden, wenn es nach den sechs Monaten vom Vorstand schriftlich – mit neuer Zahlungsfrist und mit Mahnung auf Rechtsfolgen, also auf den Ausschluss – auf die Beitragszahlung aufmerksam gemacht wurde, aber trotz der Mahnung die Zahlung binnen der Ersatzzahlungsfrist nicht erfolgt ist.

Die Hauptversammlung kann in öffentlicher Abstimmung mit zwei Drittel Stimmmehrheit aus dem Verein das Mitglied streichen, das gegen die Vereinsziele agiert, oder diese behindert, oder immer wieder ein beleidigendes Verhalten ausübt.

Das Ausschlussverfahren kann auf Antrag jedes Vereinsmitglieds oder Organisation durch die Hauptversammlung abgewickelt werden. Zu Ausschlussverfahren muss das zu streichende Mitglied eingeladen werden, mit der Mahnung, wenn es trotz rechtmäßigerEinladung fernbleibt, kann es die Abhaltung und den Beschluss der Hautversammlung nicht hindern. Bei der Hautversammlung muss die Verteidigung des Vereinsmitglieds gesichert werden. Das Mitglied kann vor der Hauptversammlung auch durch einen Vertreter vertreten werden. Der Beschluss über die Streichung des Mitgliedes soll schriftlich verfasst und mit einer Begründung versehen werden; die Begründung soll die Tatsachen und Beweise des Ausschlusses, weiterhin die Rechtsmittelbelehrung enthalten. Den Beschluss über den Ausschluss verfasst die Hauptversammlung bei der nächsten Sitzung. Der Entscheid über den Ausschluss ist dem Betroffenen binnen 8 Tagen in beweisbaren Form mitzuteilen.

Das ausgeschlossene Mitglied hat gegen den Ausschlussbeschluss kein Recht auf Rechtsmittel. Das ausgeschlossene Mitglied kann gegen Aufhebung des Beschlusses laut § 3:36 Ptk. (Bürgerliches Gesetzbuch) binnen 30 Tagen bei dem zuständigen Gericht Klage einleiten.

Bei Aufhebung des Mitgliedschaftsverhältnisses ist das Mitglied verpflichtet, vorhandene Schuld zu begleichen und Vereinsbesitz zurückzugeben.

 

V. Rechte und Pflichte der Mitglieder

  1. Natürliche Personen, Angehörige einer Organisation ohne den Status einer juristischen Person, weiterhin juristische Personen sind in jede Position des Vereins wählbar. Personen unter 18 Jahren sind nur in ihrem Alter gemäße Positionen wählbar. Ein Mitglied eines anderen Vereins (einer juristischen Person) oder anderen Organisation darf die Rechte und Pflichte der Vereinsmitgliedschaft ausüben, wenn seine Organisation dies in der eigenen Satzung zulässt bzw. dieses Mitglied eine schriftliche Ermächtigung vorlegt und wenn ihm gegenüber kein in der Rechtsregel festgelegter Ausschließungsgrund besteht.

 

  1. Eine juristische Person, eine Organisation ohne Status der juristischen Person und eine natürliche Person - also alle ordentlichen Mitglieder - können mit Stimmrecht an der Arbeit der Hauptversammlung des Vereins teilnehmen, Fragen stellen, Vorschläge und Bemerkungen machen.

 

  1. Mitglieder des Vereins sind berechtigt, die im Eigentum oder Gebrauch des Vereins befindlichen Besitzstücke, im erforderlichen Maße zur Verwirklichung der Vereinsziele, und Dienstleistungen des Vereines in Anspruch zu nehmen.

 

  1. Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, an der Tätigkeit des Vereins, gemäß in der Satzung festgelegten Zielen, nach bestem Wissen aktiv teilzunehmen.

 

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet den von der Hauptversammlung festgelegten Mitgliedschaftsbeitrag zu bezahlen, dessen Höhe nach der Entscheidung der Hauptversammlung ermäßigt werden kann. (Rentner, Studenten, Arbeitslose usw.)

 

  1. Ein Mitglied kann in die Dokumente des Vereins Einsicht nehmen.

 

  1. Ein Mitglied darf die Verwirklichung der Ziele und Tätigkeiten des Vereins nicht gefährden.

 

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet den Mitgliedschaftsbeitrag zur Fälligkeit zu bezahlen.

 

  1. Ein Mitglied ist verpflichtet, die betreffenden Vorschriften und Anordnungen der Satzung des Vereins einzuhalten.

 

 

Unterschützende Mitgliedschaft:

Rechte des unterstützenden Mitglieds:

  • kann zu Aufgaben und Zielen des Vereins Vorschläge machen

  • kann zum Vorstand (Amtsträgern) Vorschläge unterbreiten

  • kann die Arbeit, die Tätigkeiten des Vereins aufmerksam verfolgen

  • kann mithelfen, die Ziele des Vereins zu verwirklichen

  • kann an den öffentlichen Sitzungen des Vereins, an den Veranstaltungen mit Beratungsrecht teilnehmen

  • kann mancherlei Dienstleistungen des Vereins in Anspruch nehmen

Das Unterstützende Mitglied verfügt über kein Entscheidungs- und Stimmrecht.

 

 

 

 

VI. Strukturordnung des Vereins

  1. Die Hauptorganisation des Vereins ist die Hauptversammlung

  2. Sachbearbeiter ist der Vorstand

 

VII. Hauptversammlung des Vereins, ihre Befugnisse und Tätigkeit

Die Hauptversammlung ist Entscheidungsträger des Vereins.

  1. Die Hauptversammlung ist berechtigt in allen Angelegenheiten des Vereins zu entscheiden.

 

  1. Zu den ausschließlichen Kompetenzrechten der Hauptversammlung gehört Folgendes:

  1. Satzungsänderungen, Organisationsänderungen

  2. Beurteilung und Entscheidung von Aufnahmeanträgen juristischen Personen und Organisationen

  3. Entscheidung zum Ausschluss von Mitgliedern

  4. Wahl der Sachbearbeiter - und Vertretungsorganen, des Vorstands und anderer Amtsträger.

  5. Annahme des Jahresbudgets und Schlussrechnung des Vereins und das der Vermögensanwendung.

  6. Billigung des Jahresberichtes des Vorstands nach dem Rechnungsführungsgesetz

  7. Beschluss über Auflösung oder Beitritt eines anderen Vereins.

  8. Feststellung der Höhe des Mitgliedsbeitrages.

  9. Zum Erreichen von Vereinszielen kann sie Kommissionen ins Leben rufen und bestimmt ihre Funktionsordnung.

  10. Entscheidung in allen Fällen, wo die Gesetzeslage die Tätigkeiten des Vereins andeutet.

 

  1. Die Hauptversammlung kann nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn 1/3 der Mitglieder dies unter der Angabe der Gründe beantragt.

Der Präsident ist verpflichtet die Hauptversammlung ohne Verzögerung einzuberufen, wenn das Vermögen des Vereins die Ausgaben nicht deckt, der Verein Schulden nicht rechtzeitig ausgleichen kann, oder die Ziele des Vereins in Gefahr kommen.

In diesen Fällen sind die Mitglieder des Vereins verpflichtet, um diese Umstände zu klären, Maßnahmen zu treffen oder den Verein aufzulösen.

 

  1. Die Hauptversammlung wird vom Vorstand vorbereitet und vom Präsidenten einberufen. Dieser ist verpflichtet deren Ort, Zeitpunkt, Tagesordnung mindestens 15 Tage vor der Sitzung auf dem Wege einer schriftlichen, beweisbaren Einladung allen Mitgliedern mitzuteilen. Als beweisbare schriftliche Einladung gilt: z.B.: Einschreibebrief, Rückschein, sowie elektronische Briefe, die auch eine Rückbestätigung der Zustellung ermöglichen (elektronischer Rückschein).

Die Einladung zur Hauptversammlung enthält den Namen des Vereins, seinen Sitz, den Ort, Zeitpunkt der Hauptversammlung und die vorgeschlagenen Punkte der Tagesordnung. In der Einladung sollen die Punkte der vorgeschlagenen Tagesordnung so ausführlich aufgelistet werden, dass die stimmberechtigten Mitglieder ihren Standpunkt darüber ausgestalten können.

Die Einladung soll weiters auch den Ort und Zeitpunkt der wiederholten Hauptversammlung enthalten, falls die erste Hauptversammlung beschlussunfähig wäre, und den Aufruf, dass die wiederholte Hauptversammlung mit den originalen Tagesordnungspunkten beschlussfähig wird, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder. Die Einladung der Hauptversammlung soll auch am Sitz des Vereines veröffentlicht werden.

 

Binnen 3 Tagen nach Zustellung oder Veröffentlichung der Einladung zur Hauptversammlung können die Mitglieder des Vereins den Vorstand um Ergänzung der Tagesordnung bitten, mit deren Begründung. Über die Ergänzung der Tagesordnung entscheidet der Vorstand binnen 2 Tagen. Der Vorstand kann die Ergänzung der Tagesordnung ablehnen oder akzeptieren.

Der Vorstand soll seine Entscheidung und im Falle einer Akzeptierung die ergänzten Punkte der Tagesordnung spätesten in 2 Tagen nach der Entscheidung beweisbar den Mitgliedern mitteilen. Wenn der Vorstand über die Ergänzung der Tagesordnung nicht entscheidet oder die regelrechte Zustellung der ergänzten Tagesordnungspunkte nicht feststellbar ist, dann soll die Hauptversammlung noch vor der Annahme der Tagesordnung über die Punkte der nicht regelrecht veröffentlichten Ergänzung entscheiden. Über diese Fragen kann erst dann ein Beschluss gefasst werden, wenn alle stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind und in der Versammlung die auf der Tagesordnung nicht aufgezeichneten Punkte einstimmig beschlossen werden.

 

Ablauf der Hauptversammlung:

  1. Die Hauptversammlung wird vom Präsidenten geleitet, bei dessen Verhinderung von einem der Vizepräsidenten.

 

  1. Die Sitzungen der Hauptversammlung sind öffentlich, jedermann kann daran teilnehmen. Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn mehr als die Hälfte der ordentlichen Mitglieder erschienen ist. Beschlussfähigkeit soll bei jeder Beschlussfassung untersucht werden. Bei der Hauptversammlung verfügen alle stimmberechtigten Mitglieder über eine gleiche Stimme.

  2. Nach der Eröffnung der Hauptversammlung soll zuerst die Beschlussfähigkeit festgelegt werden, d.h. die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder soll mit der aktuellen Mitgliederzahl verglichen werden. Die Hauptversammlung wählt noch vor der Erörterung der Tagesordnung in offener Wahl, mit einfacher Stimmmehrheit, den Protokollführer und zwei Beglaubiger, und, wenn es nötig ist, einen Wahlvorstand mit zwei Personen.

 

  1. Über die Hauptversammlung muss ein Protokoll aufgenommen werden, das vom Protokollführer und von den zwei Beglaubigern unterzeichnet wird.

Das Protokoll enthält die Ordnungszahl der Beschlüsse, deren Inhalt, Zeitpunkt, Gültigkeit, die Abstimmungsergebnisse – dafür bzw. dagegen (wenn möglich, die Namen der Abstimmenden).

  1. Die Mitglieder beschließen einen Beschluss mit Stimmenmehrheit nach Feststellung der Beschlussfähigkeit. Bei der Beschlussfassung stimmen nicht mit:

- den der Beschluss von seiner Verbindlichkeit oder Verantwortung entbindet oder zu Lasten einer juristischen Person anderen Vorteile gewährt,

- mit dem nach dem Beschluss ein Vertrag abgeschlossen werden muss,

- gegen den laut Beschluss ein Prozess eingeleitet werden muss,

- dessen Angehörige in der Entscheidung betroffen ist, der aber kein Mitglied des Vereins ist,

- der mit einer anderen Organisation, die an der Entscheidung interessiert ist in Mehrheitseinfluss steht,

- der in der Entscheidung persönlich betroffen ist.

f) Die Hauptversammlung beschließt in offener Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit - außer in Fällen, die in der Satzung anders festgelegt sind. Über die Genehmigung des Jahresberichtes des Vereins stimmt die Hautversammlung in offener Wahl mit qualifizierter Stimmenmehrheit ab.

Zur Satzungsänderung des Vereins ist dreiviertel (3/4) Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder nötig. Zur Änderung der Vereinsziele und zur Auflösung des Vereins ist der Beschluss mit dreiviertel (3/4) Stimmenmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder nötig.

g) Der Vorsitzende ist verpflichtet die Beschlüsse in der Jahresversammlung up to date zu führen. Daraus sollen der Inhalt, der Zeitpunkt, die Gültigkeit der Entscheidung und die Anzahl, eventuell auch Person derjenigen, die für oder gegen die Entscheidung abgestimmt haben, festgestellt werden.

h) Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind vom Vorsitzenden innerhalb von 15 Tagen ab der Beschlussfassung den betroffenen Personen schriftlich mitzuteilen.

 

 

 

VIII. Der Vorstand und seine Tätigkeit

  1. Der Vorstand übt zwischen den Hauptversammlungen als Sachbearbeiter und Funktionär die Tätigkeiten des Vereins aus. Die Mitglieder des Vorstands werden von den Mitgliedern der Hauptversammlung für jeweils 4 Jahre gewählt.

 

Die Beauftragung der Funktionäre endigt mit:

- Ablauf des Auftragsdauer

- Abberufung

- Rücktritt

- dem Tod des Funktionärs oder ohne Rechtsnachfolge

- Handlungsunfähigkeit des Funktionärs

- Ausschließungsgrund oder Inkompetenzgründe des Funktionärs.

 

Der Hauptfunktionär kann jederzeit von seiner Funktion mit einer Erklärung, an den Verein oder an andere Funktionäre des Vereins adressiert, zurücktreten. In dem Fall soll innerhalb von 30 Tagen die Hauptversammlung einberufen werden und ein neuer Funktionär wird gewählt. Wenn die Funktion der Rechtsperson es erfordert, wird der Rücktritt erst mit der Bestimmung oder mit der Wahl des neuen Funktionärs, in Ermangelung dessen jedoch spätestens am 60. Tag nach der Anmeldung rechtskräftig.

 

  1. Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern:

dem Präsidenten (Vorsitzenden), 2 Vizepräsidenten, 1 Kassier und 1 Schriftführer.

 

Der Vorstand tagt mindestens zweimal im Jahr. Der Vorsitzende beruft diese rechtzeitig ein, mindestens 15 Tage vor dem anberaumten Zeitpunkt, schriftlich beweisbar. Als beweisbare schriftliche Zustellung gilt: z.B.: Einschreibebrief, Rückschein, weiterhin elektronische Briefe, die auch eine Rückbestätigung der Zustellung ermöglichen (elektronischer Rückschein).

 

Die Einladung zur Vorstandsitzung enthält den Namen des Vereins, seinen Sitz, den Ort, Zeitpunkt der Vorstandssitzung und die vorgeschlagenen Punkte der Tagesordnung. In der Einladung sollen die Punkte der vorgeschlagenen Tagesordnung so ausführlich aufgelistet werden, dass die Mitglieder des Vorstandes ihren Standpunkt darüber ausgestalten können.

Die Vorstandssitzungen sind öffentlich, daran kann jeder teilnehmen. Personen bzw. Organisationen, deren Anliegen in der Sitzung behandelt werden, sind zur Sitzung einzuladen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder, die an der Sitzung in ihrem Stimmrecht nicht beschränkt sind, anwesend sind, er beschließtin offener Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit - außer in Fällen, die in der Satzung anders festgelegt sind.

Bei Beschlussfassung darf nicht mitstimmen:

  • jene Person, die der Beschluss von ihrer Verpflichtung oder Verantwortung befreit oder im Fall einer juristischen Person ihr ein anderer Vorteil gebilligt wird,

  • derjenige, mit dem, laut Beschluss, ein Vertrag unterzeichnet wird,

  • derjenige, gegen ein Prozess geführt wird,

  • dessen Angehörige an der Beschlussfassung interessiert ist, aber kein Mitglied im Verein ist,

  • der in der Entscheidung betroffenen anderen Organisation mit beeinträchtigender Mehrheit in Verbindung steht,

  • der im Beschluss persönlich betroffen ist.

c) Der Vorstand entscheidet in allen Fragen, die weder in Rechtsregel noch Satzung in die Kompetenzen der Hauptversammlung fallen.

Zu den Kompetenzen des Vorstands gehören in erster Linie:

  • der Vorstand übt als Sachbearbeiter die Tätigkeiten des Vereins aus, entscheidet in Vorstandsbefugnissen,

  • der Vorstand sorgt für die Vorbereitung und Durchführung der Vereinsbeschlüsse,

  • er bereitet das Jahresbudget und den Jahresbericht des Vereins vor und legt sie der Hauptversammlung vor,

  • verwaltet das Vereinsvermögen und entscheidet in Fragen über Vermögensverbrauch, Anlagen, und vollstreckt sie, wenn sie nicht zu Kompetenzen der Hautversammlung gehören,

  • bereitet die Hauptversammlung vor, benachrichtigt die Mitglieder und Organe des Vereins,

  • legt die Tagesordnung der vom Präsidenten einberufenen Hauptversammlung fest,

  • nimmt an der Hauptversammlung teil und beantwortet die Fragen bezüglich des Vereines,

  • führt die Mitgliedschaftsliste,

  • führt Aufzeichnungen der Beschlüsse, die Urkunden und andere Bücher des Vereins,

  • bewahrt die Dokumente über die Tätigkeit des Vereins,

  • führt die Untersuchungen im Fall der Vereinsauflösung und handelt dementsprechend den gesetzlichen Anordnungen gemäß,

  • entscheidet über Mitgliedsaufnahme,

  • sorgt für die Vollstreckung der Vereinsbeschlüsse,

  • entscheidet in all den Fragen, die die Rechtsregelung oder die Satzung als seine Kompetenzen betrachtet.

 

 

 

 

 

IX. Der Vorsitzende

Der Vorsitzende (Präsident) ist der Leiter des Vereins, er vertritt mit voller Kompetenz den Verein vor Behörden und Organisationen, bzw. vor anderen natürlichen und juristischen Personen. Er übt seine Tätigkeit aufgrund der Satzung und Beschlüsse der Hautversammlung und des Vorstands aus. Ausübung des Vertretungsrechtes: im vollen Umfang.

Der Vorsitzende zeichnet mit seiner Unterschrift selbstständig für den Verein. Er schreibt seinen vollen Namen über den Stempel des Vereins und damit kann er Rechte ausüben und Verpflichtungen übernehmen.

Der Vorsitzende berichtet den Vorstand über seine Tätigkeit und dieser ist berechtigt ihn zur Verantwortung zu ziehen.

Der Vorsitzende vertritt den Verein. Er beruft die Hauptversammlung ein und leitet diese und den Vorstand. Er entscheidet in allen Fragen, die nicht in die Zuständigkeit der Hauptversammlung oder in die Kompetenz des Gesamtvorstandes fallen.

 

 

X. Der Vizepräsident



Die Vizepräsidenten vertreten den Vorsitzenden im Falle der Verhinderung in allen Belangen.

 

 

XI. Unvereinbarkeitsregel

 

Führender Funktionär kann eine volljährige Person sein, die in ihrer Handlungsfähigkeit zur Ausübung dieser Tätigkeit nicht beschränkt ist. Wenn der Funktionär eine juristische Person ist, dann ist diese berechtigt eine natürliche Person zu benennen, die in ihrem Namen die Aufgaben erfüllt. Die Rechte der führenden Funktionäre beziehen sich auch auf die ernannte Person. Der führende Funktionär ist verpflichtet seine geschäftsführenden Aufgaben persönlich auszuüben. Vorbestrafte Personen, die wegen einer Straftat rechtskräftig mit Freiheitsstrafe bestraft wurden, dürfen keine führenden Funktionäre sein, solange sie nicht rechtskräftig freigesprochen werden. Derjenige, dem die Teilnahme an öffentlichen Angelegenheiten verboten wurde, darf kein führender Funktionär sein.(Punkt i, Abs. (2), § 61 Btk. (StrafGB.) Derjenige, der unter Untersagung einer Berufsausübung steht, darf kein führender Funktionär sein. Derjenige, der mit rechtskräftigem Gerichtsurteil unter Untersagung irgendeiner Berufsausübung steht, darf während dieser Untersagung die im Urteil angegebene Tätigkeit nicht ausüben und kein führender Funktionär sein. Bis zum - in der Untersagung bestimmten Termin - darf derjenige, dem die Funktionärstätigkeit untersagt wurde, kein führender Funktionär sein.

 

 

  1. Geschäfts- und Wirtschaftsordnung des Vereins

 

  1. Die Wirtschaftsordnung des Vereins:

  1. Der Vorstand des Vereins sorgt für die Buchführung, gemäß den Bestimmungen der Rechtsnorm für die Wirtschaft.

  2. Die Wirtschaftsbelege lässt dieser dem Buchhalter zukommen, und sorgt für ihre Aufbewahrung.

 

  1. Wirtschaftsführung des Vereins:

  1. Laut § 3:63 Ptk . ( Bürg.GB) ist der Verein eine Rechtsperson. Er haftet für die Schulden des Vereins mit eigenem Vermögen. Die Mitglieder sind verpflichtet nur den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen. Für die Schulden des Vereins haften die Mitglieder nicht mit ihrem eigenem Vermögen.

  2. Zur Disposition über das Bankkonto sind immer zwei Vorstandsmitglieder nötig: dazu ist einerseits die Unterschrift des Vorsitzenden, oder eines der Vizepräsidenten, und noch die Unterschrift eines –irgendeines- Vorstandsmitgliedes gemeinsam nötig.

  3. Einnahmen des Vereins:

  1. die Mitgliedsbeiträge

  2. Subventionen und Dotationen von Staats- und Zivilorganisationen, Subventionen von juristischen und natürlichen Personen,

  3. Einnahmen, die vom Verein im Rahmen der Vereinsziele geführten

  4. Tätigkeiten stammen, Gewinneinkommen

  5. Vermögenszuteilung von Stiftungen

  1. Der Verein beschäftigt sich nicht mit Veranlagungen (Investitionen): für den Fall, dass er sich damit beschäftigt, kann er sie durchführen, darf dabei aber die Verwirklichung der veröffentlichten Vereinsziele nicht gefährden und soll eine Anlageregelung tätigen, die von der Hauptversammlung akzeptiert werden muss.

 

 

 

  1. Auflösung des Vereins, Vermögensanordnungen

 

  1. Der Verein erlischt:

  1. wenn die Hauptversammlung seine Auflösung mit qualifizierter Stimmenmehrheit bestimmt,

  2. wenn er sich mit einer anderen gesellschaftlichen Organisation laut Beschluss der Hautversammlung vereint,

  3. wenn er vom Gericht aufgelöst wird,

  4. wenn die Mitgliederzahl langzeitig unter der in der Rechtsregelung angegebenen Zahl bleibt, oder der Verein mehr als ein Jahr hindurch keine Tätigkeit ausübt. In dem Fall kann der Verein vom Gericht gelöscht werden

  1. Vermögensanordnungen:

 

Im Falle der Auflösung entscheidet die Hauptversammlung -nachdem die Forderungen der Kreditgeber ausgeglichen wurden- über das Vereinsvermögen. Das Vermögen kann für ähnliche Ziele angewendet werden, die den Gründungszielen des Vereins entsprechen.

 

 

Die in der Satzungsänderung erwähnten Regelungen wurden dick und kursiv gedruckt.

Für die in der Gründungsurkunde nicht geregelten Fragen sind die Anordnungen V. Gesetz des Bürgerlichen Gesetzbuches (Ptk.) 2013 und das Gesetz CLXXV 2011 (Ectv.) über das Vereinigungsrecht, über gemeinnützige Rechtsstellung, weiterhin über die Tätigkeit und Unterstützung der Zivilvereine maßgebend.

 

 

Szombathely, den 29. Februar 2016

 

 

 

________________________

Prof. Dr. Zoltán Lőrincz

Präsident

 

Gegenzeichnung:

Diese Gründungsurkunde wurde in der Kanzlei der Anwältin Dr. Eszter Takács Sitz Szombathely, Fő tér 17. II/8. angefertigt, diese entspricht den gültigen Rechtregelungen und gesetzlichen Anordnungen und der Vorsitzende hat diese Urkunde in der Anwesenheit der gegenzeichnenden Anwältin unterzeichnet und deshalb wird sie, von der diese verfassenden Anwältin gegengezeichnet.

Ich sage aus, dass der Text dieser einheitlich verfassten Gründungsurkunde den Gründungsurkunde Regelungen entspricht und mit diesen wirksam ist.

 

Szombathely, den 29. Februar 2016

 

___________________

Dr. Eszter Takáts

Rechtsanwältin

 

 

 

 

 

Die Ausstellung im Haus St. Stephan präsentiert von 8 bis 29 Juli Gemälden von drei Generationen einer Künstlerfamilie. Vater, Sohn und Enkeltochter, weisen alle drei eine hohe technische Perfektion auf, vertreten aber völlig abweichende künstlerische Ansichten.
László Ördögh Senior, geboren 1923, war ein später aber herausragender Nachfolger der französischen Impressionisten. Er malte liebevoll die west-ungarische und burgenländische Landschaft und porträtierte die einfachen Dorfleute in den charakteristischen Augenblicken des ländlichen Lebens.
László Ördögh Junior, geboren 1951, auch mit dem Künstlernamen Diabolus bekannt, absolvierte ein Industrie Design Studium an der Akademie der angewandten Künste in Budapest. Seine künstlerische Karriere fügt sich organisch in seine wesentlich breitere Laufbahn. Er entwickelte ein digitales Menschmodell, ein Ergonomie Werkzeug, das die ergonomische Analyse von komplizierten Konstruktionen während der Planungsphase im virtuellen Raum ermöglicht und dadurch Entwicklungskosten reduziert. Die Erfahrungen im industriellen und computertechnischen Bereich prägen seine Gemälden und Grafiken. Er betont die soziale und politische Verantwortung des Künstlers in der Gestaltung unserer Zukunft. Seine Bilder weisen oft Details von Maschinen oder Industriehallen auf, und übermitteln schwerwiegende Gedanken über unsere technisierte und globalisierte Welt.
Noémi Ördög, geboren 1987, ist eher mit dem Künstlernamen Naomi Devil bekannt. Sie absolvierte ein Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste und ein Grafik Design Studium an der Akademie der angewandten Künste in Wien. Sie studierte drei Jahren lang Architektur an der Technischen Universität in Wien ohne dieses Studium zu beenden. Sie ist als Malerin seit 14 Jahren Tätig, ihre Bilder wurden bisher trotz ihres jungen Alters schon in renommierten Instituten in zehn verschiedenen Ländern ausgestellt. Technisch sind ihre Bilder der realistischen Malerei der alten Meister ähnlich, thematisch aber stark zeitgenössisch, oft sogar futuristisch mit vielen surrealistischen Zügen. Sie entwickelte eine eigenständige und bemerkenswerte künstlerische Sprache. Sie behandelt sehr sensibel die aktuellsten Themen unserer komplexen Welt und unserer gefährdeten Zukunft.
Ähnlich ihrem Vater widmet Naomi Devil auch viel Zeit an dem Studium der Computertechnologie. Für sie ist es besonders wichtig, mit neuen Technologien zu experimentieren. Sie arbeitet mit Methoden wie 3D Modellierung, Fotomanipulation und Script Basierte Computer Kunst. Ebenso hat sie eine kybernetisch programmierte Skulptur entwickelt.

László Ördögh Senior
László Ördögh Senior wurde am 12. März 1923 in Miskolc geboren. Er begann sein Studium der Malerei 1942 an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest bei Professor Burghardt Rezső. Er war aufgrund des Zweiten Weltkrieges gezwungen das Studium eine Zeit lang zu unterbrechen und konnte es er erst 1949 abschließen. Danach begann er eine Studienreise in Italien und besuchte die Akademie der bildenden Künste in Florenz, wo er für sein Selbstbildnis ausgezeichnet wurde. Nach seiner Rückkehr arbeitete er drei Jahren lang als Assistent bei Professor Dennis Eugene, Restaurator an der Akademie für Bildende Künste.
In den Nachkriegsjahren gehörte László Ördögh Senior mit seiner Frau, Maria Janz zu dem Künstlerkreis, der sich rundum das Künstlerhaus in Nagymaros bei dem Donauknie bildete. Er hatte dauerhafte Beziehungen mit der Szinyei Merse Pál Gesellschaft. Der Maler erhielt Aufträge vom Ministerium für kulturelle Angelegenheiten, trotz der Tatsache, dass er nie bereit war, das diktatorische Regime während des sowjetischen Einflusses in Ungarn zu unterstützen. Er gewann internationale Anerkennung in Jahrzehnten, wenn die Bewegungsfreiheit der ungarischen Künstler eingeschränkt war. Seine Werke wurden unter anderem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Schweden und Deutschland ausgestellt.
Er war nicht nur als Maler erfolgreich. 1956 war er Mitglied der ungarischen Mannschaft, die den Modelflieger Weltmeisterschaft in Cranfield gewann. Im Einzelkampf der Sportler hatte er den fünften Platz erreicht. Seine Mannschaft gewann 1959 die Goldmedaille der Europameisterschaft.
In den sechziger Jahren verbrachte der Maler mit seiner Familie die Sommer im Künstlerhaus von Zsennye. Das ehemalige Schloss Bezerédi in dem kleinen Dorf zirka 20 km weit von Szombathely in West-Ungarn war Treffpunkt und Werkstatt der ungarischen Künstler. Von den jährlich wiederkehrenden Künstlern niederließen sich einige endgültig in dieser ruhigen Gegend. Angelockt von den Freunden und von der Schönheit der Landschaft, kaufte auch László Ördögh Senior ein Haus in einem kleinen Dorf 4 km weit von Kőszeg, das zuerst als Sommerresidenz diente. Der Künstlerpaar gab 1985 ihren Wohnsitz in Budapest auf dem Gellért-Berg endgültig auf, und niederließ sich in Cák. Ein Jahr lang war László Ördögh Senior sogar Bürgermeister des Dorfes. Der Mahler lebte und arbeitete hier bis seinem plötzlichen Tod im Jahr 2007.
László Ördögh Senior war ein herausragender Vertreter der ungarischen impressionistischen Malerei. Mit empfindlichen Augen für die Vibrationen der Farben, verzauberte er meisterlich die west-ungarische und burgenländische Landschaft auf die Leinwand. In seinen Bildern kommt seine Liebe und Verständnis für die einfachen ländlichen Leute zum Ausdruck. Die Dorfleute und ´die befreundeten Nachbarn sind auf den Bildern während der Arbeit in der Landschaft dargestellt. Er porträtierte gerne die älteren Leute. Auf einem Bild hebt ein alter Kumpel das Weinglas und lässt lachend den einzigen Zahn erblicken, auf dem anderen hebt eine alte Dame schwerfällig den Eimer voll mit Wasser. Der Maler hielt charakteristische Momentaufnahmen des dörfischen Lebens fest. In seinen letzten Jahren beschäftigte er sich viel mit dem Gedanken an den Tod. Seine Selbstporträts widerspiegeln dramatische innere Kämpfe und den Weg auf dem er sich fortschreitend allmählich vom Leben verabschiedete.

László Ördögh Junior
László Ördögh Junior wurde als einziger Sohn der Künstlerpaar László Ördögh Senior und Maria Janz 1951 in Budapest geboren. Er studierte Industrie Design an der Akademie der angewandten Künste in Budapest, und absolvierte ein drei Jahre lang andauerndes weiterführendes systemtheoretisches Studium an derselben Akademie.
Er ist mit dem Künstlernamen Diabolus bekannt. Seine künstlerische Karriere fügt sich organisch in seine wesentlich breitere Laufbahn. Seit dreißig Jahren beschäftigt er sich mit virtueller Menschmodellierung. Er entwickelte mehrere digitale Menschmodelle, die verschiedene Entwicklungsphasen eines Ergonomie Werkzeugs darstellen. Diese Softwareprodukte schaffen die Voraussetzungen, um die ergonomische Analyse von komplizierten Konstruktionen im virtuellen Raum auszuführen. Die prospektive Analyse ermöglicht die Reduzierung von Entwicklungskosten während der Planungsphase. Mit Hilfe der korrektiven Analyse können bestehende Konstruktionen verbessert werden, um dadurch die kostbarste Ressource, die menschliche Gesundheit zu schonen. Den Rahmen für diese Tätigkeiten bieten die von László Ördögh Diabolus gegründeten Firmen VHE (Virtual Human Engineering) in Deutschland und ViVeTech (Virtual Verification Technology) in Ungarn.
Die Erfahrungen im industriellen und computertechnischen Bereich prägen die künstlerische Tätigkeit von László Ördögh Diabolus. Seine Gemälden und Grafiken entstehen zum Teil als Nebenprodukte seiner Überlegungen im digitalen Bereich. Andererseits die Computertechnik erweitert sein künstlerisches Arsenal um seine Gedanken über die Widrigkeiten und Probleme der Gegenwart auszudrücken. Details von Maschinen oder Industriehallen wurden Elemente seiner künstlerischen Sprache. Er entwickelte verschiedene Techniken, um Computer generierte Grafiken mit traditionellen Methoden gemeinsam zu verwenden. Er war in den sozialen Medien künstlerisch tätig. Er gründete die CARP (Cybernetic Art Research Projekt) Künstlergruppe in SecondLife. Die Gruppe beschäftigte sich mit Skript-basierter digitaler Kunst in den virtuellen Welten. Sie realisierten mehrere virtuelle Theaterstücke. Die Gruppe löste sich vor kurzem, auf Grund von Zeitmangel wegen umfangreichen Projekten in der eigenen Firma, auf.
László Ördögh Diabolus betont die soziale und politische Verantwortung des Künstlers in der Gestaltung unserer Zukunft. Seine Bilder übermitteln schwerwiegende Gedanken über unsere technisierte und globalisierte Welt.

Naomi Devil
Naomi Devil begann ihre Karriere bereits im Alter von sechzehn Jahren. Eigentlich wollte sie Mode-Designerin werden, doch zwei grundlegende Erfahrungen brachten sie von diesem Weg ab. Ein Besuch der Saatchi Galerie in London und ein dreiwöchiger Kurs in der Internationalen Sommerakademie der Bildenden Künste in Salzburg überzeugten sie davon, dass Malerei mehr sein kann als die Landschaftsmalerei ihres Großvaters. Plötzlich war Malerei nicht mehr tot. Für Naomi Devil eröffneten sich endlose Möglichkeiten, um Malerei Leben einzuhauchen, um zeitgenössische Ideen und Lebensstile auszudrücken.
Seit vierzehn Jahren arbeitet Naomi Devil kontinuierlich an ihrer Kunst und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Ihr Hunger nach Veränderung, neuen Zielen und Wissen führt sie immer wieder in neue Bereiche. Er sorgt dafür, dass unaufhaltsam neue Fragen entstehen, die nach unkonventionellen Antworten drängen. Künstler sollen ihrer Ansicht nach zurückkehren zu den Wurzeln eines Polyhistors, wie Leonardo da Vinci es war oder wie einst Dalí, der neben seiner Malerei auch Möbel und Schmuck designte. Ein Künstler sollte fähig sein, über die Grenzen einer Leinwand hinauszugehen. Man könne es sich in einer Welt wie heute, in der sich alles so rasend schnell verändert, nicht mehr leisten, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Auch als Künstler müsse man sich dem Tempo anpassen. Dazu passt auch ihr Credo, dass ein Projekt für jede Art von Künstler – sie versteht darunter auch Architekten und Grafikdesigner - immer eine neue Herausforderung darstellen solle, das dazu zwingt, etwas Innovatives zu schaffen.
Naomi Devils künstlerische Produktion manifestiert sich zwischen De- und Rekonstruktion, De- und Komposition. Die Arbeiten der Serie, die sie 2013 begann zu malen, sind zum einen lebensgroße Portraits in Öl mit surrealistischen Zügen, zum anderen große Stillleben von frei erfundenen Insekten und Früchten. Das Hauptthema einer weiteren Serie hat Naomi Devil ihrer lebenslangen Faszination an der konsumgeilen Jugendkultur und virtuellen Realitäten gewidmet. Da sie von zuhause aus unterrichtet wurde, war ihr einziger sozialer Kontakt das Internet. Chatrooms, Fashionblogs und Computer-Rollenspiele waren für ihre spätere künstlerische Entwicklung, nebst den Extremen der Horror-Pop-Kultur und der zuckersüßen Disney Welt, von großer Bedeutung. In ihrer Arbeit zeigt sich die Idee eines zweiten nicht existierenden Online-Lebens. Ein Leben in Freiheit, beherrscht von Illusionen und Träumen, in dem die schrägsten Genmanipulationen und ein schwereloser Raum ohne jegliche physikalischen Gesetze möglich sind.
Die Arbeiten aus 2014 fügen ihren früheren Themen der sexuellen Befreiung und dem Feminismus der westlichen Welt noch mehr Schärfe hinzu. Die Künstlerin verwendet hierzu Portraits aus historischen Gemälden von der Renaissance bis zum Barock und positioniert die Figuren in neuen zeitgenössischen Kontexten, um die Unterschiede der verschiedenen Epochen zu unterstreichen. So werden barocke Hofdamen Alkohol trinkend oder eine Zigarette rauchend, in männlichen Posen und Jedi-Ritter-Kostümen mit Lichtschwertern dargestellt. Auch Gemälde von den alten Meistern, die Szenen und Figuren der griechischen Mythologie zum Inhalt haben, dienen Naomi als Vorlage. Naomi Devils Spezialität ist es, einen ein wenig absurden und ironischen Blick auf eine bestimmte Sache zu werfen, der den Betrachter verwirrt und verwundert zurücklässt. Ihr Wunsch ist es, ihren Werken eine gewisse Hieronymus Bosch Qualität zu geben, die das zu rationale, westliche Gehirn herausfordert. Bosch stellt Verlangen, Träume und Verlockungen auf reduzierte Weise dar. Die Künstlerin Naomi Devil tut dies anders. “Unsere Gesellschaft bietet uns alle Formen von Glück und verwirklichbaren Träumen. Ich vergrößere, verändere und erfinde neue Formen und erschaffe fingierte Räume für sie.“ Als Beispiel seien ihre riesigen Malereien von erfundenen Früchten genannt, die genauso farbenfroh sind wie die Werbungen von heute. „Sie verführen uns. Wir wollen in sie hineinbeißen, obwohl wir nicht hungrig sind.“
Für Naomi Devil ist es besonders wichtig, mit neuen Technologien zu experimentieren. Sie arbeitet mit Methoden wie 3D Modellierung, Fotomanipulation und scripted computer art. Ebenso hat sie eine kybernetisch programmierte Skulptur entwickelt.
Durch die Vermischung figurativer Kunst und computergenerierter Abstraktion hat Naomi Devil eine Bildsprache entdeckt, die sie auch in Zukunft weiterverfolgen will. Diese Art von Mixed-Media-Kunst ist harte Arbeit. Dies spornt sie jedoch sogar noch an und offeriert ihr neue Möglichkeiten, die es noch zu entdecken gilt. Naomi Devil hat an diesem sehr frühen Zeitpunkt ihrer Karriere ihre künstlerische Identität entdeckt und einen eigenen Themenpool kreiert. Diese junge Künstlerin will nicht für etwas bekannt werden, das sie vor zehn oder zwanzig Jahren geschaffen hat. Sie will für ihre Fähigkeit bekannt werden, Menschen mit ihrer Innovation und ihrem Umdenken überraschen zu können.

 

 

 

 

Jahresversamlung  29. Feber 2016. 18 Uhr, Kőszeg, Csikar Csárda

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Freunde!

Am 1. Februar 2016 haben wir eine Vorstandssitzung über das Leben unseres Vereins bezüglich gehalten und wir haben die weiteren Schritte besprochen. In dem Sinne:

1. Unsere Jahresversammlung
findet am 29. Februar 2016 um 18 Uhr in der Csikar Csárda statt.

Tagesordnung:
- Akzeptierung der geänderten Gründungsurkunde
- Kassenbericht
- neue Kassierer- Wahl ( Wolfgang Koppermann hat abgedankt)

2. Am 15. März möchten wir einen Gedenktag in der Reformierten Kirche zum 90. Geburtstag von Prof. Erwin Birnmeyer halten. Um 10 Uhr beginnt das Programm mit einer Gedenksitzung und um 11 Uhr wird eine Ausstellung aus seiner Kunstwerke eröffnet.

3. Unser Verein wurde nach Österreich (Mark Allhau) für den Mai 2016 zu einer Ausstellung eingeladen. Alle Künstler, die an dieser Ausstellung gerne teilnehmen und ausstellen möchten, bitte melden sich bei Prof. Dr. Zoltán Lőrincz unter folgenden Erreichbarkeiten.

4. Am 22. April 2016 findet die thematische Frühlingsausstellung unseres Vereines statt. Wer an dieser Ausstellung ausstellen möchte, soll sich auch bei Prof. Dr. Zoltán Lőrincz melden.
Nähere Informationen zur Ausstellung werden erst später mitgeteilt.

5. Geplante Ausstellungen für 2016:
- 4. März 17 Uhr Linda Rónaszéki , in der Burg im Erdgeschoß
- 22. April 18 Uhr „ Drache“ Frühlingsausstellung unseres Vereins, Burg, Rittersaal
- 6. Mai 18 Uhr Landschaftsbilder von Endre Radnai, Burg; Erdgeschoß
- 3. Juni 18 Uhr Ágnes Gyarmathy Kostüm- und Bühnenbildnerin; Burg; Rittersaal 
- 4. August 18 Uhr „ Türkenausstellung“ Burg; Rittersaal
- 22. September 18 Uhr KUKMA Künstlergruppe; Burg; Rittersaal
- 28. Oktober 18 Uhr ART FORUM, Burg; Rittersaal

6. Es ist gelungen, unsere Webseite aktualisieren zu können. Bitte folgen Sie ihr mit Aufmerksamkeit, weil alle neuesten Informationen auch dort mitgeteilt werden. www.koszegart.hu

Allen unseren Vereinsmitgliedern wünschen wir ein friedliches neues Jahr mit viel Erfolg.

Kőszeg, 2. Februar 2016
Im Namen des Kuratoriums:

  Prof.Dr. Lőrincz Zoltán
elnök
 
Ing. Gerhard Krutzler
alelnök
Németh János
alelnök
Oroszné Kupi Teréz
titkár

Von Zoltan Lörincz

Erwin Birnmeyer starb am 5. November 2015 im Krankenhaus von Oberwart in seinem 89. Lebensjahr. Am 15. März 2016 wäre er 90 Jahre alt gewesen. Er wurde in München in einer Familie der beruflichen Pädagogik und Kunst geboren. Sein Vater war ebenso Lehrer des Gymnasiums von Kaufbeuren wie Erwin. Seine Eltern hofften, dass der musikalisch begabte Sohn Pianist werden würde. Doch Erwin wurde im Jahre 1944 gleich nach seiner Matura zum Militärdienst einberufen. Doch schon bald war er Kriegsgefangener und wurde von den Sowjets unter unmenschlichen Bedingungen interniert. Ein halbes Jahrzehnt wurde er im Internierungslager geschunden und musste in einem Steinbruch arbeiten. Seine Hände litten – die Finger wurden klamm und die Gelenke steif. So musste er nach seiner Freilassung das Klavierspiel völlig aufgeben.
Doch noch im Sowjetlager widmete er sich seiner anderen großen Liebe: der bildenden Kunst. Mittels Kollagen dokumentierte er eindrucksvoll und ergreifend das schreckliche Leben im Steinbruch – zuerst mittels Papierstücken und Fetzen, die er von den Bewachern organisierte und später auf Holzbrettern. Die Farben, die Komposition und die dramatischen Charaktere dieser Darstellungen sind bewundernswert. Das Stadtmuseum von Kaufbeuren stellte diese Arbeiten im Juli 2013 vor, und mir war die Ehre gegeben, sie mit dem Titel „Stein auf Stein“ zu eröffnen. Sie bilden nun einen Teil der Museumssammlung und waren ein Geschenk des Künstlers.
Dieses Konvolut ist nicht nur als visuelle Dokumentation der deutschen Geschichte wertvoll, sondern dokumentiert auch die Lebensgeschichte und Erfahrungen des Künstlers.
Den Spuren seines Vaters folgend, studierte er dann in den Jahren 1950–1954 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei dem weltberühmten Hans Sedlmayr (mit ungarischen Wurzeln) Kunstgeschichte, sowie Malerei und Kunstpädagogik. Er war auch Gaststudent in Florenz, Rom und Mailand. Von 1956 an wirkte er in Athen, wo er im deutschen Gymnasium Kunst und Musik unterrichtete und hörte Archäologie an der Universität und lernte Neugriechisch. 1958 wirkte er als Lehrer des deutschen Gymnasiums in Istanbul und war zugleich Gastprofessor der Universität und las in türkischer Sprache Kunstgeschichte. 1963 kehrte er zurück nach Bayern und gemäß dem Erbe seines Vaters, war er dann Lehrer am Gymnasiums Kaufbeuren. Dies bis zu seiner Pensionierung 1986. Er wurde zum Forschungsprofessor ernannt, hielt zahlreiche Vorträge im In- und Ausland und wurde zu Ausstellungen eingeladen. Er verfasste das kunstpädagogische Programm der bayrischen Gymnasien und im Jahre 1987 wurde er von der Stadt Kaufbeuren ausgezeichnet.
Die Pensionierung gab ihm dann die Möglichkeit, sein Leben völlig der Kunst zu widmen. Er verfasste zahlreiche Studien über die Verzahnung der Kunst mit Politik, Ästhetik und Gesellschaft. In den Jahren 1995–97 wurde er zum Direktor des „Hauses der Kunst“ in Kaufbeuren berufen. Zwischen 1997 und 1999 kuratierte er als Leiter der Kunstakademie von Kaufbeuren zahlreiche Ausstellungen im Ausland. So erhielt eine große Zahl von Auszeichnungen, darunter war auch die Auszeichnung der Stadt Kőszeg. Im Jahre 2000 verlegte er seinen Lebensbereich nach Balatonalmádi und zwei Jahre später zog er nach Kőszeg. Von 2005 bis 2009 war er Vize-Präsident des Kunstvereins Kőszeg. Im Jahre 2010 waren die Städte Pécs und Istanbul die Kulturhauptstädte Europas und das war der Impuls zu einer einzigartigen Ausstellung in Europa: „Istanbul, Aussicht von meinem Fenster“ mit Bildern von Erwin Birnmeyer und Beschreibungen (in ungarischer und deutscher Sprache) des Schriftstellers Orhan Pamuk, Nobelpreisträger des Jahres 2006. Erwin Birnmeyer wohnte damals im selben Stadtviertel wie der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete.
Diese zeitgenössisch ästhetischen und literarischen Reflexionen dieser herrlichen Stadt waren beeindruckend. Sie waren das, was der römische Dichter Horaz (65–8 v.Chr) als: „Ut pictura poesis” bezeichnete.
Die Zusammenfassung und der Abschied seines Lebenswerkes war seine abstrakte Ausstellung am 21. Februar dieses Jahres (2016) im Rittersaal der Burg von Kőszeg. Ausschlaggebend war dabei der Input durch das Werk den Malers László Bartha (1902–1998), der ihn durch seine Abstrahierungen begeisterte.
Anstoß war die Gedächtnisausstellung „László Bartha“, die im Jahr 2008 im Kunsthaus Köszeg stattfand. Dessen Malerei war für Erwin Birmeyer ein gar wichtiger Impuls. So entwickelte dieser in Köszeg in wenigen Jahren einen individuell abstrakten Expressionismus, wie er nur wenigen großen Künstlern Europas geglückt ist.
Ich bin dankbar, dass ich diese Ausstellung eröffnen konnte. Péter Trifusz, ein weiterer Verehrer des Künstlers, war Kurator und Leiter der Ausstellung.
Nachdem der Künstler die letzten fünfzehn Jahre seines Lebens in Ungarn verbracht hatte und seine abstrakte Kunstrichtung in Kőszeg entwickelte, können wir festshalten, dass sein Lebenswerk nicht nur ein Teil der deutschen, sondern auch der ungarischen Kunstgeschichte wurde.

Deshalb sollte er eine würdige Ehre in dem von mir erträumten „Pantheon von Kőszeg” bekommen.
Gott sei mit Dir, Erwin!

Prof. Dr. Zoltán Lőrincz, Kunsthistoriker, Universitätsprofessor und Präsident des Kőszeger Kunstvereins